Dax-Konzerne bauen ihre Präsenz auf Twitter aus
Interessanter Artikel, ABER: Der Netzökonom @HolgerSchmidt vernachlässigt beim einleitenden Artikel die Tatsache, dass im Social Web zwar ganz gerne Dampf abgelassen wird, die eigentliche negative Mundpropaganda, vor der die meisten Unternehmen Angst haben, jedoch noch immer offline stattfindet. “Solche Protestwellen können in kürzester Zeit Millionen Menschen erreichen.” schürt diese Angst somit unnötigerweise - das Social Web stellt m.E. keine Gefahr, sondern eine Chance für Unternehmen dar.
Read more at faz-community.faz.netFrüher gingen die Menschen zum Protestieren auf die Straße, heute gibt es Facebook und Twitter. Welche Macht die Menschen in den sozialen Medien im Internet heute entfalten können, spüren gerade Amazon, Paypal oder Mastercard im Falle Wikileaks. Denn viel schlimmer als die Hackerangriffe sind für die Unternehmen die millionenfachen Proteste der Menschen im Netz, die ihre Paypal-Konten kündigen oder Amazon boykottieren. Auch die Deutsche Bahn, die im Netz günstige Zugtickets verkaufen wollte, bekam auf Facebook statt Dankesschreiben (für immerhin 140.000 verkaufte Billigtickets) die Wut der Menschen über Stuttgart 21, verspätete Züge und überhitzte Waggons zu spüren. Neu daran ist: Solche Protestwellen können sich in kürzester Zeit aufbauen und Millionen vernetzter Menschen erreichen.